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Zweiter Tag der Dutch Open

12. Sept.
2 Min. Lesezeit

Dutch Open 2026 – Tag 2: Wind, Sonne und ordentlich Action


Nachdem der erste Regattatag gestern Abend bei Sonne, Bier und Pasta im gemütlichen Clubhaus einen entspannten Ausklang gefunden hatte, ging es heute bei bestem Segelwetter weiter. Sonne satt und zunächst 10–15 Knoten Wind versprachen einen abwechslungsreichen zweiten Tag.


In der ersten Wettfahrt des Tages konnten Willem und Fred auf NED 586 ihren nächsten Sieg einfahren. Dahinter folgten Arent und Michiel auf NED 576 sowie Jens und Ralf auf GER 570.


Auch in der zweiten Wettfahrt waren Willem und Fred mit NED 586 nicht zu schlagen. Auf Platz zwei segelten Olaf und seine Tochter Xanthe auf NED 575, gefolgt von Arent und Michiel mit NED 576. Für Jens und Ralf reichte es diesmal zu Platz vier.


Nach den beiden Wettfahrten wartete eine bestens organisierte Mittagspause – und zwar nicht etwa an Land. In einer kleinen Bucht gab es direkt auf dem Wasser Hotdogs vom Boot. Viel besser kann eine Regattapause eigentlich nicht aussehen.


Danach nahm der Wind deutlich zu und frischte auf 15–20 Knoten auf. Jetzt wurde es auf dem Wasser richtig sportlich. Jens und Ralf kamen mit ihrer GER 570 mit großem Abstand als Erste durchs Ziel und holten sich damit souverän den 1. Platz. Dahinter folgten Arent und Michiel auf NED 576 sowie Olaf und Xanthe auf NED 575.


Zur letzten Wettfahrt des Tages legte der Wind noch einmal ordentlich zu: 20–24 Knoten standen nun auf der Uhr. Die Bedingungen wurden damit zunehmend anspruchsvoller. Besonders bei den Spankern kam es zu mehreren Kenterungen, während bei den Efsix-Jollen sogar Ruderbrüche zu beklagen waren.


Umso beeindruckender war es, wie Olaf und seine Tochter Xanthe auf NED 575 diese schwierigen Bedingungen scheinbar mühelos meisterten. Während andere Boote mit Kenterungen und technischen Problemen zu kämpfen hatten, segelten die beiden ruhig, sicher und souverän durch die anspruchsvolle letzte Wettfahrt. Eine beeindruckende Leistung, die zeigt, wie gut sie als Team harmonieren.


Bei den Javelins behielten Willem und Fred auf NED 586 auch unter diesen Bedingungen die Nase vorn. Arent und Michiel mit NED 576 segelten erneut auf Platz zwei, gefolgt von Jens und Ralf auf GER 570.


Nach einem langen und ereignisreichen Regattatag ging es zurück Richtung Hafen. Doch dort wartete bereits die nächste Überraschung: Aus den Grachten dröhnte laute Musik und plötzlich waren wir von ca. hundert Booten umgeben. In Aalsmeer findet derzeit ein großes Pram-Fest statt – und offenbar wird das hier mindestens genauso ernst genommen wie eine Regatta.


Heute Abend steht zunächst noch das gemeinsame Abendessen auf dem Programm. Danach geht es mitten hinein ins Fest: Livemusik und Feuerwerk warten auf uns.


Seglerisch war Tag zwei also von Sonne über Hotdogs bis hin zu 24 Knoten und einigen spektakulären Zwischenfällen alles andere als langweilig. GER 570 bleibt damit weiterhin vorne dabei – und morgen geht es ins Finale.



 
 
 

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